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SC DHfK Leipzig Handball
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Der SC DHfK Leipzig e. V. Handball ist ein deutscher Handballverein aus Leipzig. Seit der Saison 2015/16 spielt die Mannschaft in der 1. Handball-Bundesliga. In den 1950er bis 1970er Jahren gewann der Verein einmal den Europapokal der Landesmeister, den VorlÀufer der EHF Champions League, sechsmal die DDR-Meisterschaft und zweimal die Turniermeisterschaft.
Contents
âą MĂ€nner
âą Geschichte
âą Erfolge
âą Trainer
âą Halle
âą Sponsoren
âą Jugend
âą Frauen
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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MĂ€nner
Geschichte
Die Sektion Handball, die im Hallenhandball und GroĂfeldhandball (bis 1967) antrat, gehörte 1954 zu den GrĂŒndungssektionen des Sportclubs. Sie ging aus der HSG Wissenschaft DHfK hervor, deren Handballmannschaften 1952 den Spielbetrieb in der 1. Kreisklasse Leipzig aufnahmen und dank ihrer sehr guten Leistungen kontinuierlich Jahr fĂŒr Jahr aufstiegen. Die Damenmannschaft spielte ab 1954 bereits in der Oberliga, der höchsten Spielklasse in der DDR, die Herren spielten zu diesem Zeitpunkt in der Bezirksliga und stiegen 1957 in die Oberliga auf. Nach dem Abstieg 1958 waren die Damen ein Jahr spĂ€ter (1959) wieder âganz obenâ vertreten.
Erfolgsjahre ab 1959
Vor dem Mauerbau 1961 hat SC DHfK Leipzig zweimal am Internationales Handball-Turnier um den Grenzlandpokal in Lörrach teilgenommen, u. a. mit den Spielern Ewald Astrath, Klaus Langrock, Hans-Gert Stein, Paul Tiedemann und Wolfgang Eisenhardt. 1957 erreichte man den 3. Platz mit 12:11 Toren gegen den Bayrischen Meister TSV Ansbach mit den GebrĂŒdern Porzner und 1961 den 1. Platz mit 20:9 gegen den Gastgeber TSV Rot-WeiĂ Lörrachcite-ref-1[1]. FĂŒr die Handball-Herren des SC DHfK begann mit dem Jahr 1959 â dem Jahr, in dem die Gesamtdeutsche-Auswahl (mit Hans-Gert Stein vom Sportclub!) Weltmeister auf dem GroĂfeld wurde â eine wahre Erfolgsserie: Sie holten sich im Hallenhandball den DDR-Meistertitel und gewannen diesen durchgĂ€ngig bis 1962. In den Jahren 1962 und 1963 spielte die Mannschaft um den Europapokal der Landesmeister mit. In der damals zweigeteilten DDR-Oberliga schaffte man auch 1963 den Staffelsieg, verlor aber im Kampf um die Meisterschaft gegen den anderen Staffelsieger Lok SĂŒdost Magdeburg. Der Saisonverlauf 1964 Ă€hnelte dem vom Jahr zuvor, bloĂ dass der Meister am Ende ASK VorwĂ€rts Berlin hieĂ. 1965 konnten die Handballer des SC DHfK den Titel in der nun eingleisigen Oberliga wieder nach Leipzig holen und erkĂ€mpften sich auf der Grundlage dieses Meisterschaftsgewinns im Jahr darauf den gröĂten Erfolg in der Vereinsgeschichte: Am 22. April 1966 gewann die Mannschaft von Trainer Hans-Gert Stein mit Paul Tiedemann in ihren Reihen â dem wohl weltbesten Handballspieler jener Zeit â den Europapokal der Landesmeister durch einen 16:14-Sieg im Finale gegen Honved Budapest in Paris. Nach diesem Höhepunkt und der DDR-Meisterschaft 1966 konnte im Folgejahr noch der Vize-Meistertitel errungen werden. In den nachfolgenden Spielzeiten gelang der Mannschaft maximal der vierte Platz (1968) unter den zehn Oberligisten.
Die Handballerinnen des SC DHfK erlebten 1963 den Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn: Sie wurden DDR-Vizemeister im GroĂfeldhandball. Zwei Jahre spĂ€ter â 1965 â kam fĂŒr die Hallen-Handballerinnen jedoch das Aus: Die Mannschaft des Sportclubs wurde aufgelöst und die Spielerinnen in andere Vereine (SG Dynamo Leipzig, SC Leipzig) delegiert. Auch die GroĂfeld-Spielerinnen hatten, wie die GroĂfeldhandball-Herren keine Zukunft mehr im Sportclub: Nachdem die zwischenzeitlich gebauten beziehungsweise wieder hergerichteten Sporthallen immer mehr zum Austragungsort von Handballspielen wurden und Hallenspielserien aufgekommen waren, geriet die GroĂfeldvariante ins âAbseitsâ, was 1967 die Einstellung des Trainings- und Wettkampfbetriebes zur Folge hatte.
Paul Tiedemann als wohl stĂ€rkster Vertreter dieser âZunftâ wurde Trainer der 1. Hallenhandball-Herrenmannschaft des Sportclubs (und ab 1978 der DDR-Auswahlmannschaft). Die zudem von ihm betreuten mĂ€nnlichen Jugendmannschaften (A und B) gehörten bald zur DDR-Spitze. Den damaligen LeistungssportbeschlĂŒssen entsprechend wurde allerdings zum 1. MĂ€rz 1975 die komplette Handballabteilung aus dem Sportclub ausgegliedert und zur Schaffung eines neuen Leistungszentrums in den SC Leipzig ĂŒberfĂŒhrt. Die ehemaligen SC-DHfK-Trainer Klaus Langhoff und Paul Tiedemann sowie die einstigen SC-DHfK-Spieler Lothar Doering und Siegfried Voigt nahmen 1980 an den Olympischen Spielen in Moskau teil und holten sich mit der DDR-Nationalmannschaft die Goldmedaille â ein spĂ€ter Ruhm fĂŒr die erfolgreiche Arbeit, die bis 1975 im SC DHfK geleistet worden war.
NeugrĂŒndung Abteilung Handball 1993
Am 30. Juni 1993 wurde die Abteilung Handball im Sportclub neu gegrĂŒndet. Zum Abteilungsleiter wurde Gottfried Standke gewĂ€hlt, der damit âNachfolgerâ von GĂŒnther Röblitz und Karlheinz Göldner wurde, die dieses Amt Jahrzehnte vor ihm innehatten. Mit der erneuten Einrichtung einer Handballsparte wollte man an die Erfolge frĂŒherer Jahre anknĂŒpfen und die Traditionen des Leipziger Handballs neu beleben. Die 1. Herrenmannschaft wechselte mit dem mĂ€nnlichen Nachwuchs vom aufgelösten SC Leipzig, wo sie in der 2. Bundesliga spielte, nachdem sie in der Saison 1991/1992 ein kurzes Gastspiel in der 1. Bundesliga hatte, zum SC DHfK. In den Jahren 1993 bis 1995 trat die Mannschaft fĂŒr den SC DHfK in der zweithöchsten deutschen Spielklasse an, wĂ€hrend die 2. Herrenmannschaft in der Oberliga Sachsen am Spielbetrieb teilnahm. Die Mannschaften der A- und B-Jugend spielten ebenfalls in Sachsens höchster Spielklasse und bestritten zudem Spiele um die Deutsche Meisterschaft. Im Juni 1995 wurde die Abteilung Handball nach dem Abstieg der 1. Herrenmannschaft aus der 2. Bundesliga und finanziellen Problemen erneut aufgelöst. Die meisten Spieler wechselten nach Delitzsch beziehungsweise zu den Leipziger Lokalrivalen SG LVB und SG MoGoNo.
In den folgenden Jahren spielte lediglich eine MĂ€nner- und eine A-Jugendmannschaft auf Breitensportebene fĂŒr den SC DHfK. Im Jahr 2000 wechselte dann zusĂ€tzlich eine Damenmannschaft vom Post SV Leipzig zum Sportclub. Die Handballerinnen schafften gleich im ersten Jahr den Aufstieg in die Bezirksliga. Allerdings lösten sich die Mannschaften im mĂ€nnlichen Bereich auf Grund von SpielerabgĂ€ngen auf, so dass die Damen um die Abteilungsleiterin Kerstin Vogel fortan die Handballabteilung als einzige Mannschaft vertraten.
Neue Zeitrechnung ab 2007
Eine neue Zeitrechnung fĂŒr den Handball beim Sportclub begann im Juli 2007 mit dem Wechsel der nahezu kompletten Handballabteilung der SG MoGoNo Leipzig zum SC DHfK. FĂŒnf Nachwuchs-, drei Frauen- und fĂŒnf MĂ€nnermannschaften starteten unter der Regie des neuen Abteilungsleiters Peter Pausch von der Kreisliga Leipzig bis zur Oberliga Sachsen in die Saison 2007/2008. Das Spieljahr begann gleich mit einem Höhepunkt, als am 19. September 2007 das AushĂ€ngeschild der Handballabteilung â die 1. MĂ€nnermannschaft â in der 2. Runde des DHB-Pokals den Bundesligisten TBV Lemgo in der ausverkauften heimischen Ernst-Grube-Halle empfing. Eine Halbzeit lang konnten die DHfK-Spieler dem mit mehreren Weltmeistern angetretenen Gast Paroli bieten, ehe sich der Favorit am Ende doch noch deutlich durchsetzen konnte. Dieses Spiel war der Startschuss fĂŒr eine ĂŒberaus erfolgreiche Saison, die das Team von Trainer Karsten GĂŒnther mit dem Gewinn des sĂ€chsischen Landespokals und dem souverĂ€n errungenen Sachsenmeistertitel, verbunden mit dem Aufstieg in die Regionalliga, krönte. Dort erwartete den SC DHfK in der darauf folgenden Saison eine schwere Aufgabe. Eingeordnet in die spielstarke SĂŒdstaffel der dritthöchsten deutschen Spielklasse wurde schnell deutlich, dass das Ziel nur Klassenerhalt heiĂen konnte. Nach einem spannenden Saisonverlauf, einhergehend mit zwei Trainerwechseln, entschied sich die Frage des Klassenerhalts erst am letzten Spieltag â leider zu Ungunsten des Sportclubs. Somit startet die 1. MĂ€nnermannschaft 2009/2010 unter Trainer Sven StrĂŒbin wieder in Sachsen höchster Spielklasse, mit dem Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs in Liga 3. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Stefan Kretzschmar ist Mitglied im Aufsichtsrat der SC DHfK Handball Verwaltung GmbH.
| Saison | Liga | Platz | Sp. | S | U | N | Tore | Diff. | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007/08 | Oberliga | 1. | 26 | 24 | 0 | 2 | 0 823 : 0 615 | + 208 | 48 : 0 4 |
| 2008/09 | Regionalliga | 14. | 30 | 9 | 1 | 20 | 0 787 : 0 848 | â 0 61 | 19 : 41 |
| 2009/10 | Oberliga | 1. | 26 | 25 | 1 | 0 | 0 852 : 0 609 | + 243 | 51 : 0 1 |
| 2010/11 | 3. Liga | 1. | 28 | 25 | 0 | 3 | 0 892 : 0 724 | + 168 | 50 : 0 6 |
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Auch im Jugend- und Nachwuchsbereich wurden neue Akzente gesetzt. Die mĂ€nnliche A-Jugend konnte zu einer Spitzenmannschaft der Oberliga Sachsen geformt werden. Das jĂ€hrlich von der Abteilung veranstaltete und international besetzte A-Jugend-Turnier âLE Openâ ist mittlerweile fester Bestandteil im Terminkalender vieler ĂŒberregionaler Spitzenvereine. Genauso erfreut sich das âNikolausspielfestâ â ein Minihandballturnier fĂŒr Leipziger GrundschĂŒler â jedes Jahr groĂer Beliebtheit bei den Kleinsten. Die Ausrichtung dieser Veranstaltungen und die Initiierung von Kooperationsprojekten mit Leipziger Grundschulen und KindergĂ€rten tragen bereits erste FrĂŒchte in Form stetig steigender Mitgliederzahlen.
In der Saison 2008/09 konnte man das gesetzte Ziel des Klassenerhaltes nicht meistern und stieg als 14. der Tabelle in die Oberliga Sachsen ab. Dort wurde man in der folgenden Saison mit 51:1 Punkten Sachsenmeister und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga.cite-ref-2[2] Durch die Insolvenz des 1. SV Concordia Delitzsch wechselten viele Spieler zum SC DHfK Leipzig. Vom Ziel die Liga halten zu wollen wurde im Laufe der Saison das neue Ziel Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Saison 2010/11 beendete man mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Oststaffel. Zudem kam man im DHB-Pokal bis in die 3. Runde wo man gegen die FĂŒchse Berlin ausschied. Zu den Aufstiegsspielen verpflichtete man JoĂ«l Abati und Goran StojanoviÄ als Entlastung fĂŒr LeistungstrĂ€ger. In den Aufstiegsspielen setzte sich die Mannschaft gegen den Dessau-RoĂlauer HV und die HSG Tarp-Wanderup durch und stieg damit in die 2. Handball-Bundesliga auf.
2. Bundesliga seit 2011
FĂŒr die Saison 2011/12 gab man als Zielsetzung den Ligaverbleib aus. Till Riehn, Oliver Krechel und Martin MĂŒller wurden fĂŒr die Saison verpflichtet. Mit Oliver Krechel wurde sogar ein Junioren Weltmeister geholt. Andreas Rudolph war mit seiner Firma GHD GesundHeits GmbH als Sponsor fĂŒr die DHfK Leipzig tĂ€tig. Der SC DHfK Leipzig beendete die Saison mit einem sehr guten fĂŒnften Rang. Von den neunzehn Spielen Zuhause konnte man vierzehn gewinnen, was auch zur guten Tabellensituation beitrug. Am DHB-Pokal nahm man nicht teil, da sich der Verein in der Vorsaison nicht dafĂŒr qualifizierte. WĂ€hrend der Saison stattete man Philipp Weber von der zweiten Mannschaft des SC Magdeburg fĂŒr den linken RĂŒckraum mit einem Zweitspielrecht fĂŒr die DHfK aus. Nach Verletzungssorgen seines Stammvereins wurde der Vertrag jedoch aufgelöst. Der SC DHfK trug seine Spiele in der Ernst-Grube-Halle aus, hat aber in der Saison das Spiel gegen den Ligakonkurrenten SV Post Schwerin in der Arena Leipzig ausgetragen. Dort stellte man am 16. MĂ€rz 2012 mit 6.317 Zuschauern einen neuen Zuschauer-Rekord auf. Am 15. Mai 2012 erhielt der Verein ohne Auflagen die Lizenz fĂŒr die erste und zweite Bundesliga.cite-ref-3[3] Zum Ende der Saison verlieĂen Philipp Seitle, Maik Wolf, RenĂ© Wagner, Sebastian Schulz, Andreas Weikert und der Co-Trainer Sven StrĂŒbin den Verein.
| Saison | Liga | Platz | Sp. | S | U | N | Tore | Diff. | Punkte | Top-TorschĂŒtze | Zuschauer Ă |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/12 | 2. Bundesliga | 5. | 38 | 20 | 6 | 12 | 1090 : 1073 | + 0 17 | 46 : 30 | Seitle (204/17) | - |
| 2012/13 | 2. Bundesliga | 14. | 35 | 13 | 2 | 20 | 0 922 : 0 986 | â 0 64 | 28 : 42 | Boese (183/51) | 2.144 |
| 2013/14 | 2. Bundesliga | 5. | 36 | 20 | 6 | 10 | 1015 : 0 943 | + 0 72 | 46 : 26 | | 2.054 |
| 2014/15 | 2. Bundesliga | 1. | 38 | 29 | 4 | 5 | 1069 : 0 919 | + 150 | 62 : 14 | Weber (193/64) | 2.427 |
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Zur Saison 2012/13 verpflichtete der Verein Alexander Feld, Rico Göde, GĂĄbor Pulay und Pavel Prokopec. AndrĂ© Haber wurde als neuer Co-Trainer engagiert. Schon wĂ€hrend der letzten Saison gab der Verein bekannt, dass die Heimspiele in Zukunft in der Arena Leipzig ausgetragen werden. Die einzige Ausnahme war das Spiel gegen HC Empor Rostock, das noch in der Ernst-Grube-Halle ausgetragen wurde. Der SC DHfK Leipzig nahm mit einem Etat von 1,1 Mio. Euro in der Saison an der 2. Handball-Bundesliga und am DHB-Pokal teil. Als Saisonziel wurden eine weitere sportliche Verbesserung und die weitere Arbeit am Projekt Aufstieg ausgegeben. ZusĂ€tzlich erhoffte man sich die kĂŒnftige SpielstĂ€tte ausreichend mit Zuschauern zu fĂŒllen. Die Saison wurde mit der 1. Runde des DHB-Pokals eröffnet, in der sich die DHfK gegen den Oberligisten TuS Derschlag durchsetzte. In der zweiten Runde traf man auf die ART DĂŒsseldorf, die man mit einem knappen 29:32 besiegte. In der 3. Runde traf der SC DHfK auf den THW Kiel und schied durch eine 27:43-Niederlage vor 5.700 Zuschauern aus. Am 7. November 2012 einigten sich der SC DHfK Leipzig und Oliver Krechel auf die sofortige Auflösung seines Vertrages.cite-ref-4[4] Nach einer Talfahrt am Ende des Jahres 2012, mit vier Niederlagen in Folge, verpflichtete man den Japaner Tatsuya Ogano. Auch Philipp Seitle wurde wieder zurĂŒckgeholt, um die Mannschaft weiter zu stĂ€rken. Des Weiteren wurden drei Spieler des Bundesligakaders in die zweite Mannschaft versetzt.cite-ref-5[5] WĂ€hrend der laufenden Saison wurde Uwe Jungandreas beurlaubt und durch Michael Biegler ersetzt. Dieser hatte den Auftrag, den möglichst schnellen Klassenerhalt klarzumachen, was ihm auch gelang. Die letzten zwei Partien des SC DHfK leitete der vorherige Co-Trainer AndrĂ© Haber. Die Liga beendete man mit 28:42 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Am 3. Juni 2013 gab der Verein bekannt, dass Christian Prokop neuer Trainer zur Saison 2013/14 wird.
Zum Start der Saison 2013/14 verpflichtete man Henrik Ruud TovĂ„s und Maximilian Jonsson. Die Saison beendete man auf dem 5. Tabellenplatz. Am Ende der Saison verlieĂen Pavel Prokopec, Matthias Gerlich und Alexander Feld den Verein.
Zu Saisonbeginn 2014/15 verpflichtete man Michael Qvist, Philipp Pöter, Felix Storbeck, Sebastian GreĂ und Marc Pechstein. Im Laufe der Saison verstĂ€rkte man sich mit Maximilian Janke vom SC Magdeburg. Man beendete die Saison als Tabellenerster mit 62 Punkten und 6 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Eisenach. Damit schaffte der Verein den eigentlich erst fĂŒr die folgende Saison geplanten Aufstieg schon eine Saison eher. Am Ende der Saison verlieĂen RenĂ© Boese, Henrik Ruud TovĂ„s, Marc Pechstein, Max Emanuel und Michael Qvist den Verein. Ulrich Streitenberger beendete seine Spielerkarriere, blieb dem Verein aber weiterhin in der Verwaltung erhalten.
1. Bundesliga
Saison 2015/16
| Saison | Liga | Platz | Sp. | S | U | N | Tore | Diff. | Punkte | Top-TorschĂŒtze | Zuschauer Ă |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2015/16 | 1. Bundesliga | 11. | 32 | 13 | 4 | 15 | 856 : 904 | â 48 | 30 : 34 | P. Weber (164/77) | 4.340 |
| 2016/17 | 1. Bundesliga | 8. | 34 | 16 | 3 | 15 | 883 : 871 | + 12 | 35 : 33 | A. Rojewski (114/27) | 4.110 |
| 2017/18 | 1. Bundesliga | 8. | 34 | 17 | 3 | 14 | 867 : 854 | + 13 | 37 : 31 | P. Weber (127/36) | 4.198 |
| 2018/19 | 1. Bundesliga | 11. | 34 | 12 | 3 | 19 | 861 : 871 | â 10 | 27 : 41 | P. Weber (176/31) | 4.311 |
| 2019/20 | 1. Bundesliga | 8. | 26 | 13 | 1 | 12 | 714 : 714 | ± 0 0 | 27 : 25 | F. Semper (100) | 4.234 |
| 2020/21 | 1. Bundesliga | 6. | 38 | 19 | 4 | 15 | 1.017 : 1.019 | â 0 2 | 42 : 34 | L. Krzikalla (156/99) | 609 |
| 2021/22 | 1. Bundesliga | 9. | 34 | 14 | 5 | 15 | 891 : 893 | â 0 2 | 33 : 35 | Ć . IviÄ (127/28) | 2.686 |
| 2022/23 | 1. Bundesliga | 11. | 34 | 14 | 3 | 17 | 999 : 1.013 | â 14 | 31 : 37 | V. KristjĂĄnsson (135/57) | 4.229 |
| 2023/24 | 1. Bundesliga | 8. | 34 | 15 | 3 | 16 | 995 : 978 | + 17 | 33 : 35 | V. KristjĂĄnsson (200/63) | 4.631 |
| 2024/25 | 1. Bundesliga | 13. | 34 | 10 | 1 | 23 | 994 : 1027 | â 33 | 21 : 47 | L. Witzke (169/0) | 4.943 |
Zur Saison 2015/16 verpflichtete der Verein Marvin Sommer (LA, 2017), Benjamin Meschke (KM, 2017), MiloĆĄ Putera (TW, 2017), Sergei Schedik (RL, 2017), Christoph Steinert (RR, 2017) und Aivis JurdĆŸs (RL, 2017). Aus der Jugendabteilung stattete man Jan Gurezkij (TW) mit einem Profivertrag aus, der danach zur SG LVB Leipzig ausgeliehen wurde. Der SC DHfK Leipzig erhielt im Mai ohne Auflagen die Lizenz und nahm damit an der Handball-Bundesliga und dem DHB-Pokal teil. Der Etat belief sich auf ca. 2,2 Mio. Euro. Am 2. Juli startete die Mannschaft in die Vorbereitung zur bevorstehenden Saison. Als Zielsetzung gab man den Klassenerhalt aus. Schon zum Anfang der Saison gab es einige Querelen. So wusste man nicht, ob Steinert wirklich bei den Leipzigern auflaufen wĂŒrde, da sein alter Verein GWD Minden noch gegen den Abstieg klagte und Steinerts Vertrag GĂŒltigkeit fĂŒr die erste Liga gehabt hĂ€tte. Auch bei Aivis JurdĆŸs gab es Probleme. Sein Vertrag sollte sich laut dem ThSV Eisenach automatisch verlĂ€ngert haben, wodurch er zwei gĂŒltige VertrĂ€ge gehabt hĂ€tte. Im Juli wurde JurdĆŸs gerichtlich verboten, jede Art von Training und Spiel bei seinem neuen Arbeitgeber wahrzunehmen. Man einigte sich am 31. Juli 2015 mit Eisenach ĂŒber das Spielrecht zugunsten der Leipziger. Schon bevor die Bundesligasaison startete, musste man viele Verletzungen der Akteure hinnehmen. So fielen Franz Semper, Philipp Weber, Sergei Schedik und Benjamin Meschke teilweise mit schwereren Verletzungen aus. In der ersten Runde des DHB-Pokals mit einem neuen Modus, traf man in heimischer Halle im Halbfinale auf den TSV Altenholz, den man mit 29:18 besiegte. Im Finale unterlag man dann dem Erstligisten FĂŒchse Berlin mit 24:26 und schied aus. Das erste Saisonspiel fand am 23. August 2015 vor heimischer Kulisse gegen den HSV Hamburg statt, das man mit 31:27 fĂŒr sich entschied und damit den ersten Sieg in der Bundesliga feierte. Im Dezember riss sich Milos Putera den Bizeps, woraufhin der Verein Mathias Lenz (TW) bis Jahresende unter Vertrag nahm. Zum 1. Januar verpflichtete man Peter Strosack (RA, 2017) als Back-Up fĂŒr Lucas Krzikalla (wiederholte Achillessehnenprobleme), Benjamin Herth (RM, 2016) als Back-Up fĂŒr Philipp Pöter (fortwĂ€hrende Schulterprobleme) und Jens Vortmann (TW, 2018) als Nachfolger von Mathias Lenz. ZusĂ€tzlich wurde Gregor Remke (RR, 2017) aus der eigenen Jugend mit einem Profivertrag ausgestattet und mit einem Zweitspielrecht fĂŒr den EHV Aue versehen. Beim letzten Heimspiel wurde Christian Prokop als Trainer der Saison 2015/16 geehrt und von der Handball-Bundesliga ausgezeichnet. Man beendete die Saison auf dem 11. Tabellenplatz und war damit bester Aufsteiger. Bester TorschĂŒtze der Saison fĂŒr den Verein war Philipp Weber mit 164 Treffern davon 77 Siebenmeter. Der Verein verlĂ€ngerte die VertrĂ€ge mit Felix Storbeck, Philipp Weber, Benjamin Herth und Sebastian GreĂ nicht. Philipp Pöter verlieĂ auf eigenen Wunsch den Verein zum Saisonende. Sergei Schedik wurde trotz laufendem Vertrag nach Katar abgegeben. Gregor Remke wechselte zum EHV Aue, um dort mehr Spielpraxis zu sammeln.
Saison 2016/17
Zu Beginn der Saison 2016/17 stellte man Tobias Rivesjö (RL, 2018, HC Erlangen), Niclas Pieczkowski (RM, 2018, TuS N-LĂŒbbecke), Roman BeÄvĂĄĆ (RM, 2018, HC Empor Rostock) und Andreas Rojewski (RR, 2018, SC Magdeburg) in seine Dienste. Der Etat des Erstligisten lag diese Saison bei ca. 3,5 Mio. Euro. Am Anfang der Saison musste der Verein den Ausfall eines Hauptsponsors wegen Insolvenz verkraften. Dies wirkte sich aber nicht weiter aus und der Spielbetrieb konnte auch ohne diesen Sponsor fortgesetzt werden.cite-ref-6[6] Die Mannschaft begann die Vorbereitung auf die Saison am 14. Juli 2016. In der ersten Runde des DHB-Pokals traf man am 27. August 2016 auf den Drittligisten SV Anhalt Bernburg, den man mit 38:21 im Halbfinale des Final-Four Turniers besiegte. In diesem Spiel musste man auf die angeschlagenen Spieler Lucas Krzikalla, Roman Becvar, Niclas Pieczkowski und Alen Milosevic verzichten. Das Finale um das Weiterkommen ins Achtelfinale bestritt man am 28. August 2016 gegen die SG Langenfeld, einem Aufsteiger in die dritte Liga, welches man mit 36:23 gewann. Der Ligastart folgte am 4. September 2016 mit einem Heimspiel gegen den Bergischen HC, welches man ebenfalls gewinnen konnte und mit einem 30:21 einen guten Start in die Saison hatte. Das erste AuswĂ€rtsspiel war das Derby gegen den SC Magdeburg in der GETEC Arena. Im Achtelfinale des DHB-Pokals gewann man mit 25:27 auswĂ€rts gegen die HSG Wetzlar und traf im Viertelfinale in der heimischen Arena auf die TSV Hannover-Burgdorf. Mit einem 28:24-Sieg zog man zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Final Four des DHB-Pokals ein. Den THW Kiel konnte die Mannschaft dann aber nicht besiegen und man schied mit einem 32:35 im Halbfinale aus. In der Liga schafften die Körperkulturellen gegen den THW Kiel am 30. Spieltag den ersten Sieg gegen eine der Top 3 Mannschaften. Die auslaufenden VertrĂ€ge von Janke (RM, 2019), Binder (LA, 2020), Putera (TW, 2019), Vortmann (TW, 2020), Meschke (KM, 2018), Roscheck (KM, 2019), Strosack (RA, 2019), JurdĆŸs (RL, 2018), Krzikalla (RA, 2019) und Semper (RR, 2019) wurden verlĂ€ngert. Pieczkowski (RM, 2020) und Milosevic (KM, 2020) verlĂ€ngerten ihre VertrĂ€ge vorzeitig. Im Laufe der Saison musste sich der Verein mit Spekulation ĂŒber Christian Prokop und dem Bundestraineramt auseinandersetzen, welcher seinen Vertrag bei der DHfK vorzeitig bis 2021 verlĂ€ngert hatte. Vor dem HBL All-Star Game wurde bekannt gegeben, dass Christian Prokop ab dem Sommer 2017 die Nationalmannschaft ĂŒbernimmt und damit die DHfK verlĂ€sst. Der Verein und der DHB einigten sich im MĂ€rz darauf, dass Prokop schon wĂ€hrend der laufenden Saison die Nationalmannschaft betreuen darf, als die DHfK den Klassenerhalt sicher hatte. Am 18. April wurde Michael Biegler zum 1. Januar 2018 als neuer Trainer der 1. Mannschaft vorgestellt. Die Mannschaft beendete die Saison auf dem 8. Tabellenplatz und erreichte damit die bisher beste Platzierung. Bester TorschĂŒtze fĂŒr die Leipziger war Andreas Rojewski mit 114 Toren, davon 27 per Siebenmeter. Der Vertrag von Marvin Sommer (HC Einheit Plauen) wurde zum Saisonende nicht verlĂ€ngert. Christoph Steinert wechselte zum Ligakonkurrenten HC Erlangen. Roman BeÄvĂĄr wechselte trotz laufendem Vertrag in die zweite Liga zum Aufsteiger HC Elbflorenz und Sebastian Naumann wechselte zum EHV Aue.
Saison 2017/18
Zum Start der Saison 2017/18 verstĂ€rkte man sich mit Yves Kunkel (2018, HBW Balingen-Weilstetten) auf LinksauĂen. Mit Philipp Weber (RL, 2019, HSG Wetzlar) holte man zudem ein bekanntes Gesicht wieder zurĂŒck nach Leipzig. Jan Guretzky (2018) rĂŒckte in den Profikader und wurde dritter TorhĂŒter mit einem Zweitspielrecht fĂŒr die SG LVB Leipzig. Ebenfalls zurĂŒckgeholt wurde Gregor Remke (RR, 2020), der aber weiterhin mit einem Zweitspielrecht fĂŒr den EHV Aue ausgestattet war. Damit hatte man zwei seiner drei Zweitspielrechte vergeben. Co-Trainer AndrĂ© Haber wurde zum 1. Juli 2017 Cheftrainer der Mannschaft, bevor Michael Biegler am 1. Januar 2018 ĂŒbernahm. Am 20. April 2017 erhielt man die Lizenz fĂŒr die Saison ohne Auflagen. Der Saisonetat belief sich auf ca. 4,5 Mio. Euro. Der Trainingsauftakt fĂŒr die Mannschaft begann am 13. Juli 2017. Am selben Tag stellte man zusammen mit dem neuen AusrĂŒster Puma das Trikot fĂŒr die Saison vor. Als Saisonziel wurde ein einstelliger Tabellenplatz ausgegeben. Zum neuen KapitĂ€n wurde Jens Vortmann ernannt, der Mannschaftsrat bestand zusĂ€tzlich aus Roscheck, Milosevic, Pieczkowski und Rojewski. In der ersten Runde des DHB-Pokals traf man am 19. August 2017 auf den Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen, den man knapp mit 29:27 besiegte. Einen Tag spĂ€ter gewann man die zweite Runde des Pokals deutlich souverĂ€ner gegen den Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen mit 37:24. Zur dritten Runde mussten die Leipziger zur MT Melsungen nach Kassel. Dort erreichten sie mit einem 22:27-AuswĂ€rtssieg die nĂ€chste Runde. Im Viertelfinale wurde ihnen von Stefan Ilsanker die Rhein-Neckar Löwen in Mannheim zugelost. Dort war der Traum von einer erneuten Teilnahme am Final Four in Hamburg ausgetrĂ€umt. Das Team musste sich den Löwen deutlich mit 35:23 geschlagen geben. Am Anfang der Saison musste man auf Rojewski verzichten, der sich einen BĂ€nder- und Kapselriss wĂ€hrend eines Testspiels zuzog. Das erste Ligaspiel fand am Sonntag, den 27. August 2017 gegen die TSV GWD Minden statt, welches man mit MĂŒhe 29:26 fĂŒr sich entscheiden konnte. Der Heimspielauftakt war am Donnerstag, den 31. August 2017, gegen den TV 05/07 HĂŒttenberg, welchen man ebenfalls mit MĂŒhe, 26:25 gewinnen konnte. Zu Saisonbeginn konnte man gleich eine der Top 3 Mannschaften der Liga schlagen. Das Team gewann Zuhause gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 25:22 und stand damit zwischenzeitlich auf dem dritten Platz. Eine weitere SchwĂ€chung musste die Mannschaft mit dem Ausfall von Philipp Weber im November hinnehmen, der sich im Heimspiel gegen Melsungen den MittelfuĂ brach und fĂŒr mehrere Wochen ausfiel. ZusĂ€tzlich musste man auf Jens Vortmann verzichten, der sich einen Muskelfaserriss im Bauchmuskel zuzog. FĂŒr ihn rutschte aus der A-Jugend Christian Ole Simonsen in den Kader. Das letzte Spiel unter Andre Haber verlor man gegen Erlangen mit 26:27 in NĂŒrnberg und beendete das Jahr 2017 mit zwölf Siegen aus 19 Spielen. Maximilian Janke fehlte Haber in den letzten Spielen aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich. Das erste Spiel unter dem neuen Trainer Biegler verlor man deutlich bei der MT Melsungen mit 28:20. Darauf folgte gleich das Derby gegen den SC Magdeburg, welches man Zuhause knapp mit 22:23 verlor. Unter Biegler holte man 12 Punkte in 15 Spielen, hatte dabei aber auch ein schwieriges Restprogramm. Die auslaufenden VertrĂ€ge von Rojewski (RR, 2019) und JurdĆŸs (RL, 2019) wurden verlĂ€ngert. Janke (RM, 2021) verlĂ€ngerte seinen Vertrag vorzeitig. Der Verein beendet die Saison auf Platz 8 der Tabelle. Bester TorschĂŒtze war Philipp Weber mit 127 Toren, wovon er 36 vom 7-m-Strich erzielte. Die VertrĂ€ge mit Strosack (TuS N-LĂŒbbecke), Rivesjö (IL Runar) und Meschke (HBW Balingen-Weilstetten) wurden zum Saisonende nicht verlĂ€ngert. Yves Kunkel wechselte zum Ende der Saison zur MT Melsungen.
Saison 2018/19
Die erste Verpflichtung zur Saison 2018/19 wurde mit Patrick Wiesmach (RA, 2020, Aalborg HĂ„ndbold) vollzogen. Vom polnischen Erstligisten WisĆa PĆock wechselte Maciej GÄbala (KM, 2020) nach Leipzig. Als Ersatz fĂŒr Kunkel verpflichtete man Raul Santos (LA, 2020) vom THW Kiel. Am 20. April 2018 erhielt man von der Lizenzkommission der DKB Handball-Bundesliga die Lizenz zur Teilnahme an der vierten Spielzeit fĂŒr die Leipziger. Der Etat in dieser Saison belief sich auf ca. 4,8 Mio. Euro, was eine Steigerung um 0,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr war. Das erste Training und damit Start in die neue Saison war am 5. Juli 2018. Das sechstĂ€gige Trainingslager in der Vorbereitung bestritten die Leipziger im österreichischen Sölden. Diese Saison erwischten die Leipziger einen ganz schlechten Start. Sowohl Remke (Knorpelschaden) als auch Rojewski (Knie-OP) verletzten sich in der Vorbereitung, zusĂ€tzlich fiel dann auch noch Lucas Krzikalla mit einem MittelfuĂbruch aus. Durch diese angespannte Ausgangslage noch vor der Saison wurde mit Steve BaumgĂ€rtel (RR) ein erfahrener Akteur aus der zweiten Mannschaft nach oben delegiert. ZusĂ€tzlich verstĂ€rkten weitere Jugendspieler (u. a. Hellmann (RA)) aus der zweiten Mannschaft den Spiel- und Trainingsbetrieb. WĂ€re dem nicht genug, brach mit Jens Vortmann eine weiter StĂŒtze im Team weg. Er zog sich beim Testspiel gegen Japan einen Kreuzbandriss zu und fiel damit die halbe Saison aus. Vorerst ersetzte man ihn mit Jan Guretzky aus der zweiten Mannschaft. Am 31. August 2018 verstĂ€rkte man sich mit RenĂ© Villadsen (Aarhus HĂ„ndbold), dessen Vertrag bis zum Saisonende lief. Die KapitĂ€nsrolle auf der Platte ĂŒbernahm in dieser Zeit sein Stellvertreter Niclas Pieczkowski. Nach dem Spiel gegen Bietigheim ĂŒbernahm Haber vertretungsweise das Amt des Trainers, da sich Biegler mit Herz-Kreislaufproblemen in seiner Heimat Aschaffenburg medizinisch untersuchen lassen musste. Am 1. Oktober 2018 stellte man Biegler frei und ĂŒbergab damit Haber die komplette Verantwortung fĂŒr das Team. Das erste Spiel der Saison fand im DHB-Pokal statt, welches die DHfK am 18. August 2018 gegen den Drittligisten Leichlinger TV bestritt. In der Sporthalle Spenge gewann man eben jenes Halbfinale mit 26:45 und traf am 19. August 2018 im Finale auf den Dessau-Rosslauer HV 06. Dieses Spiel gewann man in letzter Minute mit 26:25 und zog somit ins Achtelfinale ein. Dort traf man am 17. Oktober in der Sparkassen-Arena auf den THW Kiel. Am 23. August 2018 war der TVB Stuttgart zum Saisonstart der Bundesliga in der heimischen Arena. Das Auftaktspiel verlor man 26:27. Den ersten Sieg feierte man am dritten Spieltag Zuhause gegen Bietigheim mit 31:24. Bester TorschĂŒtze der DHfK war Philipp Weber mit 176 Toren, davon 31 Siebenmeter. Der Verein beendete die Saison auf dem elften Tabellenplatz. Die auslaufenden VertrĂ€ge von Semper (RR, 2020), Roscheck (KM, 2021) und Weber (RL, 2021) wurden verlĂ€ngert. Zum Ende der Saison beendete Stefan Kretzschmar nach 10 Jahren ehrenamtlicher TĂ€tigkeit sein Engagement beim Bundesligisten. Aivis JurdĆŸs zog zurĂŒck in seine Heimat und spielt dort fĂŒr Tenax Dobele weiter Handball. RenĂ© Villadsen zog es nach der Saison ebenso zurĂŒck in seine Heimat (Aarhus HĂ„ndbold). Andreas Rojewski erhielt keinen neuen Vertrag.
Saison 2019/20
Im Oktober 2018 verpflichtete man mit Joel Birlehm (TW, 2022, TuS N-LĂŒbbecke) den ersten neuen Spieler der Saison. Im Februar folgte die Verpflichtung von Luca Witzke (RM, 2021) vom TUSEM Essen. Der dritte Neuzugang wurde mit Philipp MĂŒller (RL, 2020, MT Melsungen) bekannt gegeben. ViggĂł KristjĂĄnsson (RR, 2020) von der SG Handball West Wien war der vierte Neuzugang fĂŒr die Leipziger in der Saison. Der Top-Transfer der Saison gelang mit dem Kroaten Marko MamiÄ (RL, 2022, KS Kielce). Der Junioren-Nationalspieler Julius Meyer-Siebert (RL, eigene Jugend) erhielt einen Vertrag bis 2022. Die DHfK erhielt im April 2019 die Lizenz ohne Auflagen. Die Vorbereitung startete am 11. Juli 2019. Der Etat lag diese Saison bei circa 5,3 Millionen Euro. Das erste Spiel der Saison gewannen die SC DHfK in der 1. Runde des DHB-Pokal gegen den TSV Altenholz mit 27:40 und auch die 2. Runde einen Tag spĂ€ter gestaltete man mit 31:21, gegen den 1. Liga Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen, erfolgreich. Im Achtelfinale am 1. Oktober wartete nun die MT Melsungen zum Heimspiel in der Arena Leipzig. Dort musste man sich vor 4.342 Zuschauern mit 27:30 geschlagen geben. Im ersten Ligaspiel kam es gleich zum Derby gegen die FĂŒchse Berlin, welches man nach schlechtem Start am Ende noch mit 24:23 Zuhause gewinnen konnte. Es folgten zwei weitere Siege und ein Start mit 6:0 Punkten, was den bisher besten Start der Leipziger in der 1. Bundesliga bedeutete. Die erste Niederlage folgte am 4. Spieltag auswĂ€rts bei den Eulen Ludwigshafen. Das Ostderby gegen Magdeburg verlor man Zuhause mit 25:26 in den letzten Sekunden. Pieczkowski musste sich, nachdem er seine Schulterverletzung konservativ behandeln lassen hat, doch operieren lassen und fiel fĂŒr den Anfang der Saison aus. Die erste schwere Verletzung ereilte Esche, der sich im Abschlusstraining zum Spiel gegen Balingen das Kreuzband riss und mehrere Monate pausieren musste, dafĂŒr rutschte Santos wieder in den Bundesligakader. Im Februar musste man auf Semper verzichten, der sich aufgrund einer EntzĂŒndung des Herzmuskels nicht körperlich betĂŒchtigen durfte. Am 29. Februar 2020 zum Heimspiel gegen Minden konnte man wieder auf ihn und Pieczkowski zurĂŒckgreifen. Die Partie am 8. MĂ€rz, ein 32:27-Sieg gegen die Eulen Ludwigshafen, war das letzte Spiel der Leipziger in dieser Saison. Am 21. April 2020 wurde die Saison aufgrund der COVID-19-Pandemie fĂŒr beendet erklĂ€rt. Als Grundlage zur Berechnung der endgĂŒltigen Tabelle wurde vom HBL-PrĂ€sidium die Saison anhand von Abbruchtabelle & Quotienten-Regel bewertet.cite-ref-7[7] Der SC DHfK stand, nachdem 26 Spiele absolviert wurden, auf dem achten Tabellenplatz mit 27:25 Punkten. Bester TorschĂŒtze war Semper mit 100 Feldtoren. WĂ€hrend der Saison wechselte KristjĂĄnsson zur HSG Wetzlar. Die auslaufenden VertrĂ€ge von Milosevic (KM, 2023), Esche (LA, 2021), Binder (LA, 2022), Krzikalla (RA, 2022), GÄbala (KM, 2022), Remke (RR, 2022) und Pieczkowski (RM, 2021) wurden verlĂ€ngert. Witzke (RM, 2023) verlĂ€ngerte seinen Vertrag vorzeitig. Die VertrĂ€ge mit Vortmann (Wilhelmshavener HV), Santos (VfL Gummersbach) und Seidler (Dessau-RoĂlauer HV) wurden zum Saisonende nicht verlĂ€ngert. Semper wechselte ablösefrei zur SG Flensburg-Handewitt. MĂŒller beendete seine Karriere und wurde Sportlicher Leiter bei den Leipzigern.
Saison 2020/21
Die erste Verpflichtung vollzog man am 21. Oktober 2019 mit Martin Larsen (RR, 2022) von Pays dâAix UC. Dieser sollte den scheidenden Franz Semper ersetzen. Wenige Tage spĂ€ter verstĂ€rkte man sich mit dem TorhĂŒter Kristian Saeveraas (2023, Aalborg HĂ„ndbold). Gleich zu Saisonbeginn mussten die Leipziger auf Janke verzichten, der durch eine Schulterverletzung bis zum Jahresende ausfiel. Der Etat diese Saison belĂ€uft sich auf circa 4,5 Mio. Euro. Durch den Abbruch der Saison 19/20 gab es keine Absteiger aus der ersten Bundesliga, dadurch nehmen 20 Vereine an dieser Saison teil und es wird vier Absteiger in die zweite Bundesliga geben. Durch die Aufstockung der Bundesliga, wurde von der Handball-Bundesliga und dem Deutschen Handballbund entschieden den Pokal nur mit einem Final Four auszutragen und alle restlichen Runden entfallen zu lassen. Im Laufe der Saison wurde der DHB-Pokal 2021 komplett abgesagt. Nur das Final Four des DHB-Pokals 2020 wurde am 3./4. Juni 2021, ohne Leipziger beteiligung, ausgespielt. Der Trainingsauftakt fand am 3. Juli 2020 statt. Durch einen frĂŒhen Einstieg ins Trainingsgeschehen wollte man mögliche Leistungsverluste, bedingt durch den Trainingsausfall der Vormonate, entgegenwirken und die Spieler langsam wieder an zwei Trainingseinheiten pro Tag gewöhnen. Das erste Spiel der Saison gewann man Zuhause vor 1.917 Zuschauern deutlich mit 27:19 gegen die Eulen Ludwigshafen. Die erste Ăberraschung gelang den Leipzigern mit einem 23:28-AuswĂ€rtssieg bei den Rhein-Neckar Löwen am 4. Spieltag. Die erste Niederlage folgte am 5. Spieltag gegen Göppingen, man verlor Zuhause mit 22:25. Mit 999 Zuschauern war es vorerst das letzte Spiel mit Zuschauern. Einen wichtigen Derbysieg feierte man am 10. Spieltag gegen den SC Magdeburg, mit 33:29 setzte man sich Zuhause durch. Man beendete das Jahr 2020 mit der Niederlage gegen die Flensburger. Trainingsauftakt zum neuen Jahr war Montag, der 11. Januar 2021. Mit Philipp Weber (Deutschland), Marko Mamic (Kroatien), Maciej Gebala (Polen), Kristian Saeveras (Norwegen) und KapitĂ€n Alen Milosevic (Schweiz) nahmen fĂŒnf Akteure an der Weltmeisterschaft 2021 teil. Anfang Februar 2021 wechselte Janke zu GWD Minden. In der RĂŒckrunde konnte man beide AuswĂ€rtsspiele gegen Berlin und Magdeburg gewinnen, was die Leipziger zur besten Mannschaft, mit 3 Siegen und einem Unentschieden, innerhalb des Ostens machte. Am 27. Mai 2021, im Heimspiel gegen den THW Kiel, waren nach ĂŒber 7 Monaten wieder Zuschauer bei einem Spiel erlaubt. Am Ende verlor man vor 1.000 Zuschauern mit 26:33. In der Saison 20/21 waren insgesamt 11.578 Zuschauer bei den Spielen, was einem Schnitt von 609 Zuschauern entspricht. Die Leipziger stehen nach 38 absolvierten Spielen auf dem sechsten Tabellenplatz mit 42:34 Punkten, was bisher die beste Saison der Sachsen in der Bundesliga ist. Bester TorschĂŒtze der Saison ist Lucas Krzikalla mit 156 Toren, davon 99 Siebenmeter. Der auslaufende Vertrag von Esche (LA, 2022) wurde verlĂ€ngert. GÄbala (KM, 2024), Binder (LA, 2025), Krzikalla (RA, 2025), Birlehm (TW, 2024) und Mamic (RL, 2025) verlĂ€ngerten ihre VertrĂ€ge vorzeitig. Weber und Roscheck verlĂ€ngerten ihre VertrĂ€ge nicht. Weber zieht es zum SC Magdeburg und Roscheck wechselt nach Hannover, wo Christian Prokop Trainer wurde. Pieczkowskis Vertrag wurde nicht verlĂ€ngert, er folgt Janke zur GWD Minden. Larsen und der Verein verstĂ€ndigten sich auf eine Vertragsauflösung zum Ende der Saison. Larsen wechselt in seine Heimat zu Aalborg HĂ„ndbold.
Saison 2021/22
Als erster neuer Spieler wurde am 18. Oktober 2020 der kroatische RĂŒckraumrechte Ć ime IviÄ (2024) vom HC Erlangen bekannt gegeben. Anfang MĂ€rz bestĂ€tigte man den Wechsel von Oskar Sunnefeldt (RL, 2024) vom THW Kiel nach Leipzig. Als NĂ€chstes erfolgte die Verpflichtung von Simon Ernst (RM, 2022 + 1 Jahr Option) von den FĂŒchsen Berlin am 21. April 2021. Der letzte Transfer wurde mit Lovro Jotic (RM, 2022 + 1 Jahr Option) von Vardar Skopje vollzogen. Am 20. April 2021 bekam der Verein die Lizenz der HBL fĂŒr die erste Bundesliga ohne Auflagen erteilt.
Saison 2022/23
Nach nur vier Punkten aus den ersten acht Ligaspielen wurde Trainer André Haber freigestellt.cite-ref-8[8]
Saison 2024/25
Zum Saisonende und mit einem 13ten Platz als Abschluss in der Bundesliga wurde Trainer RĂșnar Sigtryggsson freigestellt.cite-ref-9[9]
Saison 2025/26
Am 7. Juli 2025 stellte man RaĂșl Alonso als neuen Trainer vor, er erhielt einen zwei Jahresvertrag und kam vom Champions League teilnehmer aus RK Eurofarm Pelister. Wenige Tage spĂ€ter verkĂŒndete man den Abgang von Andri MĂĄr RĂșnarsson zum Ligakonkurrenten aus Erlangen.
Erfolge
Kader der Saison 2025/26
â
Hauptartikel
:
SC DHfK Leipzig Handball/Statistik
| Nr. | Name | Geburtstag (Alter) | Nation | Position | GröĂe | Vertrag seit | Vertrag bis | Letzter Verein |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 1 | Domenico Ebner | 26.04.1994 (31 Jahre) | Italien / Deutschland | TW | 1,92 m | 2023 | 2026 | TSV Hannover-Burgdorf |
| 16 | TomĂĄĆĄ Mrkva | 20.01.1989 (36 Jahre) | Tschechien | TW | 2,01 m | 2025 | 2027 | THW Kiel |
| 0 5 | Simon Ernst (C) | 02.04.1994 (31 Jahre) | Deutschland | RM | 1,95 m | 2021 | 2026 | FĂŒchse Berlin |
| 0 7 | TomĂĄĆĄ Piroch | 12.05.2000 (25 Jahre) | Tschechien | RR | 1,88 m | 2025 | 2027 | WisĆa PĆock |
| 0 8 | Lucas Krzikalla | 14.01.1994 (32 Jahre) | Deutschland | RA | 1,83 m | 2011 | 2026 | HB-Akademie Leipzig/Delitzsch |
| 11 | Lukas Binder (C) | 30.06.1992 (33 Jahre) | Deutschland | LA | 1,80 m | 2009 | 2026 | SG LVB Leipzig |
| 13 | MatÄj KlĂma | 24.03.1999 (26 Jahre) | Tschechien | RL | 1,92 m | 2022 | 2027 | VfL LĂŒbeck-Schwartau |
| 14 | Marko MamiÄ | 06.03.1994 (31 Jahre) | Kroatien | RL | 2,02 m | 2019 | 2027 | KS Kielce |
| 15 | Adam Lönn | 02.08.1991 (34 Jahre) | Schweden | RL | 1,96 m | 2025 | 2027 | Pays dâAix UC |
| 17 | Ahmed Khairy | 15.09.1994 (31 Jahre) | Agypten | RM | 1,88 m | 2025 | 2026 | al Ahly SC |
| 18 | Staffan Peter | 14.07.2003 (22 Jahre) | Deutschland | RA | 1,86 m | 2022 | 2028 | EHV Aue |
| 20 | William Bogojevic | 07.07.1997 (28 Jahre) | Schweden | RL | 1,95 m | 2024 | 2026 | SC Szeged |
| 24 | Moritz Preuss | 22.02.1995 (30 Jahre) | Deutschland | KM | 1,94 m | 2023 | 2027 | SC Magdeburg |
| 25 | Caspar Gauer | 05.05.2006 (19 Jahre) | Deutschland | RM | 1,91 m | 2017 | | eigener Nachwuchs |
| 32 | Franz Semper | 05.07.1997 (28 Jahre) | Deutschland | RR | 1,90 m | 2023 | 2028 | SG Flensburg-Handewitt |
| 33 | Luka Rogan | 04.07.2003 (22 Jahre) | Serbien | KM | 1,92 m | 2024 | 2026 | RK Vojvodina |
| 34 | Anton VoĂ | 09.06.2007 (18 Jahre) | Deutschland | RA | 1,90 m | 2022 | | eigener Nachwuchs |
| 44 | BlĂŠr Hinriksson | 24.12.2001 (24 Jahre) | Island | RM | 1,88 m | 2025 | 2026 | UMF Afturelding |
| 67 | Dean BombaÄ | 04.04.1989 (36 Jahre) | Slowenien | RM | 1,88 m | 2025 | | GyĆri ETO UNI FKC |
| 72 | Tim Maximilian Hertzfeld | 19.07.2004 (21 Jahre) | Deutschland | KM | 1,97 m | 2025 | 2026 | Dessau-RoĂlauer HV |
| 76 | Tom Koschek | 25.07.2006 (19 Jahre) | Deutschland | LA | 1,90 m | 2025 | 2026 | VfL Gummersbach |
| | Frank Carstens | 26.09.1971 (54 Jahre) | Deutschland | Trainer | 1,86 m | 2025 | | Los Angeles Handball Club |
| | MiloĆĄ Putera | 26.01.1982 (43 Jahre) | Slowakei | Co-Trainer | 1,95 m | 2015 | 2027 | TV GroĂwallstadt |
| | Enrico Henoch | 27.10.1982 (43 Jahre) | Deutschland | Co-Trainer | 1,95 m | 2010 | | SG LVB Leipzig |
Betreuerteam
âą S. Rohr & L. Brettschneider (Physiotherapeuten)
âą Pierre Hepp (Teamarzt)
Transfers zur Saison 2025/26
| ZugÀnge | ZugÀnge | ZugÀnge |
|---|---|---|
| Nation | Name | abgebender Verein |
| Tschechien | TomĂĄĆĄ Mrkva [ 10 ] | THW Kiel |
| Schweden | Adam Lönn [ 11 ] | Pays dâAix UC |
| Tschechien | TomĂĄĆĄ Piroch [ 12 ] | WisĆa PĆock |
| Island | BlĂŠr Hinriksson [ 13 ] | UMF Afturelding |
| Deutschland | Tom Koschek [ 14 ] | VfL Gummersbach |
| Agypten | Ahmed Khairy [ 15 ] | al Ahly SC |
| Deutschland | Tim Maximilian Hertzfeld [ 16 ] | Dessau-RoĂlauer HV , Zweifachspielrecht Leipzig |
| Slowenien | Dean BombaÄ [ 17 ] | GyĆri ETO UNI FKC, Dezember 2025 |
| Stand: 8. Dezember 2025 | Stand: 8. Dezember 2025 | Stand: 8. Dezember 2025 |
| AbgÀnge | AbgÀnge | AbgÀnge |
|---|---|---|
| Nation | Name | aufnehmender Verein |
| Norwegen | Kristian SÊverÄs | Frisch Auf Göppingen [ 18 ] |
| Deutschland | Luca Witzke | SG Flensburg-Handewitt [ 19 ] |
| Deutschland | Friedrich Schmitt | Eulen Ludwigshafen [ 20 ] |
| Deutschland | Stephan Seitz | ThSV Eisenach [ 21 ] |
| Island | Andri MĂĄr RĂșnarsson | HC Erlangen [ 22 ] |
| Deutschland | Nils Greilich | unbekannt [ 23 ] |
| Stand: 18. Juli 2025 | Stand: 18. Juli 2025 | Stand: 18. Juli 2025 |
Transfers zur Saison 2026/27
| ZugÀnge | ZugÀnge | ZugÀnge |
|---|---|---|
| Nation | Name | abgebender Verein |
| Stand: 18. November 2025 | Stand: 18. November 2025 | Stand: 18. November 2025 |
| AbgÀnge | AbgÀnge | AbgÀnge |
|---|---|---|
| Nation | Name | aufnehmender Verein |
| Deutschland / Italien | Domenico Ebner | TBV Lemgo Lippe [ 24 ] |
| Stand: 19. November 2025 | Stand: 19. November 2025 | Stand: 19. November 2025 |
Bekannte ehemalige Spieler
Zu sehen ist der Kader, der 1966 den Europapokal der Landesmeister in Paris gewonnen hat.
Zu sehen sind Spieler, die in der Neuzeit seit 2007 im Verein gespielt haben und mindestens zehn LÀnderspiele ihrer jeweiligen Nationalmannschaft nachweisen können, und Spieler, die durch ihre jahrelange Treue zum Verein herausstechen.
Trainer
Zu sehen sind die Trainer, die nach der Neuformierung 2007 die erste Herrenmannschaft der SC DHfK begleitet haben. ZusÀtzlich dazu sind Statistiken zum jeweiligen Engagement des Trainers zu sehen.
Mit dem Erreichen der dritten Liga engagierte man Uwe Jungandreas als Hauptamtlichen Ăbungsleiter. Mit ihm schaffte man den Sprung in die 2. Liga. Aufgrund von Erfolglosigkeit wurde Jungandreas am 5. Mai 2013 freigestellt. FĂŒr ihn ĂŒbernahm ĂŒbergangsweise Michael Biegler das Traineramt, der fĂŒr vier Spiele an der Seitenlinie stand und den Abstieg aus der 2. Liga vermeiden sollte. Nachdem er dies geschafft hatte, ĂŒbernahm Andre Haber fĂŒr den Rest der Saison das Amt. Zu Beginn der Saison 13/14 trat Christian Prokop das Traineramt an und fĂŒhrte es bis zum Ende der Saison 16/17 aus, um sich danach dem DHB anzuschlieĂen. Zur Saison 17/18 ĂŒbernahm Andre Haber wieder das Kommando, bis Michael Biegler sein Engagement bei den Deutschen Handball-Frauen, die die WM 2017 im eigenen Land spielten, beendet hatte. Trainer der SC DHfK Leipzig war ab dem 1. Januar 2018 Michael Biegler. Auf Grund von Herz-Kreislaufproblemen Bieglers war AndrĂ© Haber zwischendurch Trainer und vertrat Biegler auf unbestimmte Zeit an der Seitenlinie. Am 21. September 2018 stand Biegler wieder zur VerfĂŒgung, wurde aber vom Verein freigestellt. Am 22. Oktober 2018 löste man den Vertrag mit Biegler einvernehmlich auf und Haber ĂŒbernahm endgĂŒltig die Position des Chef-Trainers, welche er bis jetzt innehat. Am 31. Oktober 2022 wurde Haber nach nur vier Punkten aus acht Ligaspielen freigestellt. Co-Trainer Milos Putera ĂŒbernahm interimsweise.
| Nr. | Trainername | Zeit | Zeit | Zeit | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | Ligastatistik | DHB-Pokalstatistik | DHB-Pokalstatistik | DHB-Pokalstatistik | DHB-Pokalstatistik |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nr. | Trainername | von | bis | Tage | Sp | S | U | N | T | GT | Dif | | | | Punkte | Punkte Ă | Sp | S | N | |
| 0 1 | Deutschland Karsten GĂŒnther | 1. Juli 2007 | 30. Juni 2008 | 366 | 26 | 24 | 0 | 2 | 0 .823 | 0 .615 | + 208 | unvollstĂ€ndig | unvollstĂ€ndig | unvollstĂ€ndig | 0 48 : 0 0 4 | 1,846 | 2 | 1 | 1 | |
| 0 2 | Deutschland Wolfgang Pötzsch | 1. Juli 2008 | 30. Juni 2009 | 365 | 30 | 9 | 1 | 20 | 0 .787 | 0 .848 | â 0 61 | unvollstĂ€ndig | unvollstĂ€ndig | unvollstĂ€ndig | 0 19 : 0 41 | 0,633 | 1 | 0 | 1 | |
| 0 3 | Deutschland Sven StrĂŒbin | 1. Juli 2009 | 30. Juni 2010 | 365 | 26 | 25 | 1 | 0 | 0 .852 | 0 .609 | + 243 | unvollstĂ€ndig | unvollstĂ€ndig | unvollstĂ€ndig | 0 51 : 0 0 1 | 1,962 | 0 | 0 | 0 | |
| 0 4 | Deutschland Uwe Jungandreas | 1. Juli 2010 | 5. Mai 2013 | 1040 | 96 | 56 | 7 | 33 | 2.770 | 2.650 | + 120 | unvollstÀndig | unvollstÀndig | unvollstÀndig | 119 : 0 73 | 1,240 | 6 | 4 | 2 | |
| 0 5 | Deutschland Michael Biegler | 6. Mai 2013 | 29. Mai 2013 | 24 | 4 | 2 | 0 | 2 | 0 .102 | 0 .101 | + 0 0 1 | unvollstÀndig | unvollstÀndig | unvollstÀndig | 0 0 4 : 0 0 4 | 1,000 | 0 | 0 | 0 | |
| 0 6 | Deutschland André Haber | 30. Mai 2013 | 30. Juni 2013 | 32 | 2 | 1 | 1 | 0 | 0 . 0 62 | 0 . 0 54 | + 0 0 8 | unvollstÀndig | unvollstÀndig | unvollstÀndig | 0 0 3 : 0 0 1 | 1,500 | 0 | 0 | 0 | |
| 0 7 | Deutschland Christian Prokop | 1. Juli 2013 | 30. Juni 2017 | 1461 | 140 | 78 | 17 | 45 | 3.823 | 3.637 | + 186 | unvollstÀndig | unvollstÀndig | unvollstÀndig | 173 : 107 | 1,236 | 13 | 9 | 4 | |
| 0 8 | Deutschland André Haber | 1. Juli 2017 | 31. Dez. 2017 | 184 | 19 | 12 | 1 | 6 | 0 .529 | 0 .496 | + 0 33 | 4 | 0 | 0 | 0 25 : 0 13 | 1,316 | 3 | 3 | 0 | |
| 0 9 | Deutschland Michael Biegler | 1. Jan. 2018 | 4. Sep. 2018 | 246 | 18 | 6 | 2 | 10 | 0 .415 | 0 .437 | â 0 22 | 7 | 1 | 0 | 0 14 : 0 22 | 0,778 | 3 | 2 | 1 | |
| 10 | Deutschland AndrĂ© Haber | 5. Sep. 2018 | 31. Okt. 2022 | 1517 | 95 | 43 | 8 | 44 | 2.515 | 2.525 | â 0 10 | 25 | 1 | 0 | 0 94 : 0 96 | 0,989 | 4 | 2 | 2 | |
| 11 | Slowakei MiloĆĄ Putera | 1. Nov. 2022 | 7. Nov. 2022 | 7 | 1 | 0 | 0 | 1 | 25 | 26 | â 0 0 1 | 0 | 0 | 0 | 0 0 0 : 0 0 2 | 0,000 | 1 | 0 | 1 | |
| 12 | Island RĂșnar Sigtryggsson | 9. Nov. 2022 | 11. Juni 2025 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | |
| 13 | Spanien RaĂșl Alonso | 7. Juli 2025 | 19. Nov. 2025 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | |
| 14 | Deutschland Frank Carstens | 19. Nov. 2025 | offen | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | |
Halle
â
Hauptartikel
:
Arena Leipzig
Seit dem Neustart in der Saison 2007/08 spielte die erste Mannschaft in der Ernst-Grube-Halle auf dem Campus Jahnallee. Zur Zweitliga Saison 2011/12 trug man das erste Mal ein Spiel in der Arena Leipzig (Teil des Sportforums Leipzig) aus, um die gröĂere KapazitĂ€t auszunutzen. Dort stellte man mit 6.317 Zuschauern einen neuen Zuschauer-Rekord auf. Zur folgenden Saison wechselte man komplett in die Arena Leipzig, mit der Ausnahme, dass das Spiel gegen Rostock noch in der Ernst-Grube-Halle stattfand. Seit der Saison 2013/14 spielt man nun ununterbrochen in der Arena Leipzig. Die Halle heiĂt seit Oktober 2019 offiziell Quarterback Immobilien Arena und hat eine maximale KapazitĂ€t von 8.200 Zuschauern in der fĂŒr die Handballer gĂ€ngigen bestuhlten Konfiguration. Man nutzt bisher immer eine kleinere Variante der Bestuhlung, Ausnahmen sind Spitzenspiele, bei denen viele Zuschauer erwartet werden. Zu den Spitzenspielen wird eine Variante zwischen der maximalen Bestuhlung und der normalen Bestuhlung gewĂ€hlt.
Sponsoren
Jeder Spieler hat auĂerdem auf der linken Ărmelseite das HBL Logo und auf dem rechten Ărmelseite das Logo eines Patensponsors.
Zweite Mannschaft
Seit der NeugrĂŒndung 2007 spielt die zweite Mannschaft im Amateurbereich in der Bezirksliga und -klasse. Am 11. April 2018 gab der Verein und die Abteilung Handball der SG LVB Leipzig bekannt, fĂŒr die Saison 2018/19 eine Spielgemeinschaft zu bilden. WĂ€hrend dieser Saison nahmen alle Teams beider Vereine unter dem Namen âSG Leipzigâ am Spielbetrieb teil. Mit der Spielgemeinschaft soll dem Nachwuchs innerhalb von Leipzig Spielpraxis auf hohem Niveau (3. Liga) gewĂ€hrleistet werden. Dies hat zur Folge, dass es eine âneueâ Zweite gibt und die ursprĂŒngliche zweite zur dritten wird. Die Zweite spielte in der Saison 2018/19 in der 3. Liga unter dem Namen SG Leipzig II. Nach einer Saison löste sich die Spielgemeinschaft wieder auf und die 3.-Liga-Mannschaft tritt unter dem Namen der SC DHfK Leipzig an.
Weitere Mannschaften
Der SC DHfK Leipzig hatte von 2011 bis 2013 eine Spielgemeinschaft mit dem NHV Concordia Delitzsch. Die beiden neuen Mannschaften traten unter dem Namen âSG DHfK / NHV Concordiaâ in der Sachsenliga und Verbandsliga West an.
Von 2013 bis 2018 bildete man eine Spielgemeinschaft mit der SG Germania Zwenkau unter dem Namen âSG Leipzig-Zwenkauâ. Die erste MĂ€nnermannschaft der Spielgemeinschaft spielte in der Sachsenliga, die zweite Mannschaft spielte in der Verbandsliga Staffel West. Die dritte Mannschaft der SC DHfK Leipzig spielt in der Bezirksliga Leipzig und die vierte Mannschaft in der Bezirksklasse Leipzig.
Jugend
Im Mai 2010 grĂŒndete man mit der SG LVB Leipzig und dem 1. SV Concordia Delitzsch, die Handball Akademie Leipzig/Delitzsch.cite-ref-25[25] Die Akademie sollte eine Ăra des leistungsorientierten mĂ€nnlichen Jugendhandballs in Mitteldeutschland einleiten, und wurde drei Jahre nach ihrer GrĂŒndung wieder eingestellt. Alle Jugendmannschaften wurden wieder in den SC DHfK eingegliedert.cite-ref-26[26] Es gibt seitdem immer wieder Kooperationen mit anderen Vereinen im Jugend Bereich.
Die A-Jugend spielt in der A-Jugend-Bundesliga und teilweise im MĂ€nnerbereich. Die B-Jugend spielt in der Mitteldeutschen Oberliga der B-Jugend und der Sachsenliga der A-Jugend. Die C-Jugend kommt in der Sachsenliga der mĂ€nnliche C-Jugend zum Zug. Die zwei Mannschaften der D-Jugend spielen in einer Kooperation mit dem HSV Mölkau unter dem Namen SG Leipzig-Mölkau. Die erste Mannschaften spielt in der Sachsenliga der D-Jugend, die zweite Mannschaft in der Bezirksliga Leipzig der D-Jugend und der Kreisliga Leipzig der D-Jugend. Die beiden Mannschaften der E-Jugend spielen in der Bezirksliga Leipzig und der Kreisliga Leipzig der E-Jugend. Die 2. Mannschaft der D-Jugend und die beiden E-Jugend Mannschaften spielen in zwei Ligen, da die klassentieferen Ligen schon im November/Dezember beendet sind. Die âMinisâ spielen in einem alternativen Spielbetrieb. Insgesamt nahmen in der Saison 2016/17 sieben mĂ€nnliche Nachwuchsteams am Spielbetrieb teil.cite-ref-27[27]
Einen groĂen Erfolg feierte man 2014 mit dem Gewinn der Deutschen B-Jugend-Meisterschaft durch einen 25:21-Sieg ĂŒber die FĂŒchse Berlin.cite-ref-28[28]
A-Jugend
| Saison | Liga | Platz | Sp. | S | U | N | Tore | Diff. | Punkte | Play-off | Trainer |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/12 | Bundesliga Ost | 7. | 22 | 9 | 3 | 10 | 687 : 668 | + 0 19 | 21 : 23 | nicht erreicht | |
| 2012/13 | Bundesliga Ost | 7. | 22 | 12 | 0 | 10 | 639 : 599 | + 0 40 | 24 : 20 | nicht erreicht | |
| 2013/14 | Bundesliga Ost | 7. | 22 | 11 | 0 | 11 | 653 : 615 | + 0 38 | 22 : 22 | nicht erreicht | |
| 2014/15 | Bundesliga Ost | 1. | 22 | 22 | 0 | 0 | 634 : 493 | + 141 | 44 : 0 0 | Deutscher Meister | Haber |
| 2015/16 | Bundesliga Ost | 1. | 22 | 21 | 0 | 1 | 714 : 500 | + 214 | 42 : 0 2 | Deutscher Meister | Haber |
| 2016/17 | Bundesliga Ost | 2. | 22 | 20 | 1 | 1 | 638 : 522 | + 116 | 41 : 0 3 | Halbfinale | Haber |
| 2017/18 | Bundesliga Ost | 1. | 22 | 16 | 1 | 5 | 648 : 588 | + 0 60 | 33 : 11 | Viertelfinale | Stockmar |
| 2018/19 | Bundesliga Mitte | 4. | 22 | 13 | 3 | 6 | 662 : 590 | + 0 72 | 29 : 15 | nicht erreicht | Stockmar |
| 2019/20 | Bundesliga Ost | 3. | 9 | 7 | 0 | 2 | 275 : 230 | + 0 45 | 14 : 0 4 | Meisterrunde | Stockmar |
| 2019/20 | Meisterrunde | 6. | 10 | 4 | 1 | 5 | 276 : 279 | â 0 0 3 | 0 9 : 11 | Saison Abbruch | Stockmar |
| 2020/21 | Bundesliga Ost | 2. | 6 | 5 | 0 | 1 | 185 : 147 | + 0 38 | 10 : 0 2 | | Albrecht |
| 2025/26 | 1. Bundesliga Nord | | | | | | | | | | |
| Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister | Gold unterlegt: Deutscher Meister |
âą Die erste Bundesliga-Saison beendete man in der Staffel Ost, unter dem Namen der HB Akademie Leipzig/Delitzsch, auf dem siebten Tabellenplatz. Die Mannschaft konnte neun Partien fĂŒr sich entscheiden und eine positive Torbilanz erreichen.
⹠Mit zwölf Siegen und zehn Niederlagen erreichte man in der Saison 2012/13 eine positive Bilanz, was zu einem siebten Platz in der Tabelle reichte.
âą Die Saison 2013/14 beendete man in der Staffel Ost auf dem siebten Tabellenplatz, welchen man schon zum dritten Mal erreichte. Mit elf Siegen und elf Niederlagen schloss man die Saison ausgeglichen ab.
âą Die vierte Saison der A-Jugend in der Bundesliga war die bis dahin erfolgreichste im Jugendbereich. Seit der Saison trat man unter dem Namen der SC DHfK Leipzig an. Als ungeschlagener Staffelsieger erreichte man mit 22 Siegen das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Dort besiegte man die HSG Handball Lemgo im Hin- und RĂŒckspiel und zog ins Halbfinale ein. Im Halbfinale traf man auf den Meister der letzten Jahre, die FĂŒchse Berlin Reinickendorf. Das Hinspiel gewann die Mannschaft Zuhause mit 30:28, im RĂŒckspiel musste man sich mit 29:30 geschlagen geben, was aber zum Einzug ins Finale reichte. Im Finale traf man auf die HSG Dutenhofen/MĂŒnchholzhausen, den Zweitplatzierten der Gruppe Ost hinter den Leipzigern. Das Hinspiel in Wetzlar verlor man vor etwa 1300 Zuschauern deutlich mit 26:32. Das RĂŒckspiel in der Arena Leipzig vor rund 1500 Zuschauern gewann die A-Jugend mit 33:25 und sicherte sich damit die erste Deutsche Meisterschaft in der A-Jugend.
âą In der Saison 2015/16 beendete man die Gruppenphase als erster, mit nur einer Niederlage an 22. Spieltagen. Im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft traf man auf den THW Kiel, den man mit 27:18 und 31:24 deutlich seine Grenzen aufzeigte. Ebenfalls zwei Siege, 26:24 und 35:26 gegen die TSV GWD Minden reichten fĂŒr den Einzug ins Finale. Das Finale bestritt man gegen den Sieger der Nordstaffel, dem SC Magdeburg. Die Heimpartie gewann man vor 1.563 Zuschauern in der Arena Leipzig mit 35:31. Und erarbeitete sich damit ein gutes Polster fĂŒr das RĂŒckspiel. In der H.-Gieseler-Sporthalle Magdeburg machte das Team von Trainer Andre Haber dann mit einem 28:24-Sieg die zweite Deutsche Meisterschaft in Folge perfekt.
âą Die Gruppenphase der Bundesliga 2016/17 beendete man auf dem zweiten Platz hinter der HSG Dutenhofen/MĂŒnchholzhausen, mit nur einem Unentschieden und einer Niederlage. Dabei war das Team schon vor dem 16. Spieltag fĂŒr die nĂ€chste Bundesliga-Saison qualifiziert gewesen. Im Viertelfinale traf die Mannschaft von Trainer Andre Haber auf die TSV GWD Minden und entschied mit 31:27 und 27:26 beide Spiele fĂŒr sich. Das Halbfinale bestritt die Mannschaft gegen den Sieger der Staffel Nord, die FĂŒchse Berlin Reinickendorf. Das Hinspiel in der Sporthalle BrĂŒderstraĂe verlor man mit 28:30 und auch im RĂŒckspiel musste man sich den Berlinern mit 34:35 geschlagen geben.
⹠Die Saison 2017/18 bestritt die Mannschaft in der Ost-Staffel. Das erste Spiel fand am 9. September 2017 statt. Das Team vom neuen Trainer Oliver Stockmar gewann zur Eröffnung gegen die HSC 2000 Coburg deutlich mit 36:25. Die Mannschaft beendete die Gruppenphase auf dem 1. Platz der Tabelle und traf im Viertelfinale auf den VfL Gummersbach. Das Hinspiel in Gummersbach verlor man mit 30:32 und auch im Heimspiel musste man sich mit 29:35 geschlagen geben.
âą Zur Saison 2018/19 startet man in der neuen Staffel Mitte in die Bundesliga. Diese beendete man auf dem vierten Platz, was zur direkten qualifikation fĂŒr die nĂ€chste Saison fĂŒhrte.
âą Die Saison 2019/20 begann man in der Staffel Mitte in die Bundesliga. Diese beendete man nach einfacher Hinrunde auf dem 3. Platz, punktgleich mit dem SC Magdeburg und hinter den FĂŒchsen Berlin. Der dritte Platz reichte zur Teilnahme an der Meisterrunde, welche man aufgrund der Corona-Pandemie nach 10 Spieltagen auf dem 6. Platz beendete.
âą Die Saison 2020/21 begann man in der Staffel Ost in die Bundesliga.
Frauen
Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens spielte die Frauenmannschaft des SC DHfK Leipzig in der DDR-Oberliga. Im Gegensatz zu der MĂ€nnermannschaft konnten die Frauen jedoch keine nennenswerten Erfolge feiern und mussten zwischenzeitlich sogar in die zweite Liga absteigen (1958). Trotz sofortigen Wiederaufstiegs blieb der SC DHfK â abgesehen vom DDR-Vizemeistertitel auf dem GroĂfeld 1963 â in den folgenden Oberliga-Spielzeiten eher unauffĂ€llig, bevor im Jahre 1965 die gesamte (Hallenhandball-)Mannschaft ganz aufgelöst wurde. WĂ€hrend die meisten der Spielerinnen zur damaligen Konkurrenz (SC Leipzig bzw. Dynamo Leipzig) wechselten, existierte die Mannschaft im GroĂfeld-Handball noch bis zur Einstellung des Liga-Spielbetriebs im Jahr 1966.
Aktuell gibt es nur noch ein Frauenteam im Verein, die Mannschaft spielt in der Regionsoberliga Leipzig.
Weblinks
âą Offizielle Homepage
âą SC DHfK Leipzig bei der Handball-Bundesliga
âą SC DHfK Leipzig auf LVZ.de
Einzelnachweise
cite-note-11. â Internationales Handball-Turnier, Grenzland-Pokal. Hrsg. TSV Rot-WeiĂ Lörrach. Programm-Hefte 1957 und 1961.
cite-note-22. â Geschichte. SC DHfK Leipzig, abgerufen am 23. Oktober 2012.
cite-note-33. â Handball-Bundesliga GmbH erteilt Lizenzen (Memento vom 15. September 2012 im Webarchiv archive.today)
cite-note-66. â SC DHfK Leipzig prĂ€sentiert seine Handball-Riesen und weitere Neuerungen. lvz.de vom 23. August 2016, abgerufen am 23. August 2016.
cite-note-77. â Corona-Pandemie zwingt Handball-Bundesligen zu vorzeitigem Saisonabbruch.vom 21. April 2020, abgerufen am 21. April 2020.
cite-note-88. â PM SC DHfK Leipzig: âEntscheidung war brutalâ: SC DHfK Leipzig stellt Andre Haber frei. In: handball-world.news. 31. Oktober 2022, abgerufen am 31. Oktober 2022.
cite-note-99. â PM SC DHfK Leipzig: Neustart beim SC DHfK Leipzig: Handball-Bundesligist stellt Cheftrainer RĂșnar Sigtryggsson frei. In: www.scdhfk-handball.de. 11. Juni 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.
cite-note-101. Tomåƥ Mrkva setzt seine Karriere ab nÀchster Saison in Leipzig fort. THW Kiel, 5. November 2024, abgerufen am 5. November 2024.
cite-note-112. Leipzig trifft zwei Personalentscheidungen. In: handball-world.news. 19. Dezember 2024, abgerufen am 19. Dezember 2024.
cite-note-123. Leipzig verpflichtet tschechischen Nationalspieler. In: handball-world.news. 11. Januar 2025, abgerufen am 11. Januar 2025.
cite-note-134. Neuer Spielmacher fĂŒr den SC DHfK: Blaer Hinriksson unterschreibt in Leipzig. In: scdhfk-handball.de. 17. Juli 2025, abgerufen am 17. Juli 2025.
cite-note-145. KaderverĂ€nderung auf LinksauĂen: Tom Koschek wechselt zum SC DHfK. In: scdhfk-handball.de. 18. Juli 2025, abgerufen am 18. Juli 2025 (deutsch).
cite-note-156. Neuer Stratege fĂŒr die Mitte: SC DHfK Handball verpflichtet Ă€gyptischen Nationalspieler. In: scdhfk-handball.de. 18. Juli 2025, abgerufen am 7. August 2025 (deutsch).
cite-note-167. SC DHfK Leipzig verpflichtet Rogan-Ersatz. In: handball-world.news. 3. September 2025, abgerufen am 3. September 2025 (deutsch).
cite-note-178. Mit Erfahrung zum Klassenerhalt? Leipzig verpflichtet neuen Mittelmann. In: handball-world.news. 8. Dezember 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025 (deutsch).
cite-note-189. Saeveras wechselt von Leipzig nach Göppingen. 30. Dezember 2024, abgerufen am 30. Dezember 2024.
cite-note-1910. Neuer Verein von Luca Witzke bestÀtigt. In: handball-world.news. 26. November 2024, abgerufen am 26. November 2024 (deutsch).
cite-note-2011. Leipzigs Friedrich Schmitt wechselt in die 2. Liga. In: handball-world.news. 19. MĂ€rz 2025, abgerufen am 19. MĂ€rz 2025 (deutsch).
cite-note-2112. ThSV Eisenach holt U21-Weltmeister aus Leipzig. In: handball-world.news. 16. April 2025, abgerufen am 16. April 2025 (deutsch).
cite-note-2213. Andri RĂșnarsson wechselt nach Erlangen. In: scdhfk-handball.de. 17. Juli 2025, abgerufen am 17. Juli 2025 (deutsch).
cite-note-2314. KaderverĂ€nderung auf LinksauĂen: Tom Koschek wechselt zum SC DHfK. In: scdhfk-handball.de. 18. Juli 2025, abgerufen am 18. Juli 2025 (deutsch).
cite-note-2415. Nicht Berlin, nicht Magdeburg: Ebner wechselt zum TBV. In: handball-world.news. 19. November 2025, abgerufen am 19. November 2025.
cite-note-2525. â Pressemitteilung 01/2010 (Memento vom 7. September 2012 im Internet Archive)Pressemitteilung der HB-Akademie vom 5. Mai 2010, abgerufen am 23. Oktober 2012.
cite-note-2626. â www.handball-world.de Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch stellt Spielbetrieb ein, DHfK ĂŒbernimmt Teams vom 28. Juni 2013, abgerufen am 27. Oktober 2014.
cite-note-2727. â www.hvs-handball.de Aktuelle Mannschaften im Spielbetrieb abgerufen am 27. Oktober 2014.
cite-note-2828. â www.scdhfk-handball.de Deutscher-Handball-Meister 2014: SC DHfK Leipzig Nachwuchs schlĂ€gt FĂŒchse Berlin vom 1. Juni 2014, abgerufen am 27. Oktober 2014.